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Trainerportrait

Aufgewachsen mit Pferden lernte ich schon früh, diese edlen Vierbeiner zu schätzen und zu lieben. Die ersten Reiterfahrungen machte ich ausschließlich im Gelände. Schon mein Vater hatte das Hobby, nach Feierabend Pferde von Freunden und Bekannten einzureiten bzw. einzufahren. Schon als Kind versuchte ich ihm dabei zu assistieren. Als Jugendliche begann ich dann, mich mit diversen Reitlehren auseinanderzusetzen, und blieb schließlich bei der Westernreitweise hängen, weil mich die Art und Weise faszinierte, wie ich mein Pferd zum aktiven Mitdenken und Mitarbeiten motivieren kann. Das beginnt schon bei der Bodenarbeit, die leider allzu oft ignoriert wird. Schon bald reifte der Entschluss in mir heran "Ich werde Pferdetrainer!" und so begann ich, schon während meiner Schulzeit Reitunterricht zu geben und Pferde einzureiten.Lucia2

Meine ersten Westernreitkurse besuchte ich bei dem bekannten Westerntrainer  Bernd Hackl, für den ich nach bestandenem Abitur auch ein halbes Jahr arbeiten durfte. Wie auch er, hatte ich mich schon bald den Jungpferden bzw. den so genannten Problempferden verschrieben und versuche seither erfolgreiche Pferd-Reiter-Konstellationen zu bilden, egal ob auf Turnier- oder Freizeitreiterbasis, rasseunabhängig und unvoreingenommen.

2000/01 machte ich dann meine Ausbildung zur Hufpflegerin, um mir ein zweites Standbein zu schaffen. Es folgte eine Lehre als Zimmerin, denn Holz ist meine zweite Leidenschaft. Nebenbei baute ich mein "pferdisches" Nebengewerbe auf und aus, welches immer mehr Zeit in Anspruch nahm, sodass ich mich 2006 schließlich als Pferdetrainerin selbstständig machte.

Aufenthalte in den USA (2005, Florida und 2007, Texas/Oklahoma) brachten mich wiederum ein ganzes Stück weiter. Hier erhielt ich Einblick in die große Welt des Westernreitens, sowohl in der Reining (Westerndressur) als auch in sämtlichen Cowhorse-Disziplinen (Arbeiten am Rind). Es war mir möglich, viele sehr gute Pferde zu reiten und die Turnierszene live mitzuerleben.

Nichtsdestotrotz oder vielleicht auch gerade deswegen nehme ich nicht am deutschen Turniergeschehen teil, da ich mich mit diesem Leistungsdruck, der vielen Pferden aufgebürdet werden muss und wird, nicht identifizieren kann. Ich habe immer davon geträumt, Pferdetrainerin zu werden, weil ich Pferde mag, gerne mit ihnen arbeite und bestrebt bin, ein gute Mensch-Pferde-Beziehung herzustellen, die auf Vertrauen und Respekt basiert, und nicht um irgendwelche broke Sportmaschinen zu produzieren, die womöglich bereits nach zwei Jahren kaputt geritten sind.

Ich will die Turnierszene aber nicht generell verteufeln. Es gibt auch viele Reiter, die ihre Pferde mit Verstand durch die Prüfungen reiten. Ich freue mich jedes Mal für meine Kunden, wenn sie Erfolge mit ihren vierbeinigen Freunden feiern können, auch auf dem Turnierplatz. Nur wo der Leistungsdruck und die Erfolge vor das Pferd und dessen Gesundheit (physisch und psychisch!) gestellt werden, muss ich ein klares Veto einlegen.

Mein Ziel ist "ein Pferd für alle Fälle" , im Gelände und in der Reitbahn, einen Partner in allen Lebenslagen und Disziplinen, je nach Veranlagung und Talent von Pferd und Reiter, denn jeder ist ein Individuum.

Lucia Bauer

 

"Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, dass Menschen nicht denken."

 

 

 

 

Lucia Bauer - Mobil 0162 932 937 0 - Mail to Kontakt@LuciaBauer.de    -    Impressum    -    Home    -    Anfahrt   -   DSGVO